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Anlagen größer 30 kW

Für größere Anlagen (>30 kW) empfiehlt die VDI 4640, die Dimensionierung mittels Berechnungen zu führen.

Nach Eingabe der Eingangsdaten, wie technischer Daten der Sonde und Daten zum Wärmebedarf, kann mit Hilfe spezieller Software die im Bereich der Sonden im Erdreich erwartete Abkühlung prognostiziert werden.

Dabei können verschiedene Randbedingungen, wie Sondenabstand, Tiefe und Anzahl der Sonden variiert werden, um die günstigste Variante der Sondenanordnung zu ermitteln.

Eine Randbedingung bei solchen Simulationen ist, dass es über einen vorgegebenen Prognosezeitraum zu keiner übermäßigen Abkühlung im Erdreich kommen darf und eine Regenerierung des Wärmehaushaltes stattfinden kann/kommen/darf und eine Regenerierung des Wärmehaushaltes stattfinden kann.

Dabei kann auch die Gewinnung von Kühle im Sommer berücksichtigt werden. Für die Planung von größeren Anlagen werden im Vorfeld verschiedene Versuche zur Gewinnung von geothermischen Parametern durchgeführt.

Ein gängiges Verfahren ist der Thermal Response Test (TRT), mit Hilfe dessen man die Wärmeleitfähigkeit über das Profil gemittelt bestimmen kann. Eine weitere Methode ist der Enhanced Geothermal Response Test (EGRT), bei dem die Wärmeleitfähigkeiten metergenau in der Vertikalen ermittelt werden.


(Quelle: www.geoenergie-konzept.de)